Reizschwelle testen bei ICD, CRT und Herzschrittmachern
Was ist die Reizschwelle?
";Wie gemessen wird
";Spannung (V): niedrigste Spannung, die bei der eingestellten Pulsbreite noch erfasst wird
Pulsbreite (ms): Pulsdauer, die während Tests und Programmierung verwendet wird
Sicherheitsmarge
";RA/RV
LV
Klinischer Hinweis
Wie man die Reizschwelle richtig testet
Wann wird die Reizschwelle klinisch relevant?

Die Messung ist nur der Anfang: Entscheidend ist, ob die Änderung noch akzeptabel ist, wann die Gefahr eines Capture-Verlusts steigt und welche Programmierung eine dauerhafte Sicherheit gewährleistet. Mit klaren Grenzwerten und einem strukturierten Vorgehen vermeidest du Stimulationsverlust, unnötige Eingriffe und Patientengefährdung.
Beobachten und zeitnah wiederholen: kleiner, stabiler Anstieg – Abstände der nächsten Nachsorge verkürzen und im Verlauf prüfen
Umprogrammieren: anhaltender Anstieg oder drohender Capture-Verlust; Sicherheitsmarge prüfen, Amplitude oder Pulsbreite anpassen und zeitnah erneut testen
Eskalieren bei Verdacht auf Sondenproblem: Diagnostik starten (z. B. Telemonitoring, Bildgebung) und / oder Revision erwägen
Beispiel aus der Praxis:
";Du kannst die Reizschwelle messen – aber kannst du sie sicher bewerten?
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Grenzwerten („noch normal oder schon problematisch?“)
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Entscheidung zur Programmierung
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Unterscheidung zwischen Messfehler und Sondenproblem
